Die Besonderheit dieses Tauchplatzes liegt weniger in der Landschaft oder der Riffformation selbst sondern vielmehr in der Vielfalt an Leben, welches vor allem im Flachbereich von 5 bis 15 Meter Tiefe zum Vorschein kommt.
Wie der Name "Plavnik Plateau" bereits vermuten lässt, fällt das Riff eher langsam auf seine Maximaltiefe von knapp 40 Metern ab, was den Platz auch für Anfänger sehr attraktiv macht. Geankert wird in einer ca. 6 Meter tiefen Bucht auf der Westseite Plavniks.
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Der Abstieg kann langsam und mit Referenz erfolgen, woraufhin man sich mit Riff rechts orientiert, um den Tauchgang zunächst im 5-10 Meter Bereich zu beginnen. Nach ca. 5 Minuten Tauchzeit verlässt man allmählich die Bucht, wo die Dichte an Fischen zunimmt und der Boden an Tiefe gewinnt.
An diesem Punkt begibt man sich auf seine gewünschte Maximaltiefe. Während oberhalb von 20 Metern hauptsächlich eine plateauähnliche Felslandschaft vorherrscht, fällt das Riff ab einem Bereich von über 25 Metern etwas steiler ab und mündet zwischen 35 und 40 Metern in hellen Sandboden.
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Auch wenn ein Abstecher in die Tiefe lohnenswert sein kann, empfiehlt es sich, frühzeitig wieder in den Flachbereich zurück zu kehren, da sich für gewöhnlich dort das meiste Leben abspielt.
Während der Felsuntergrund von Schwämmen, kleineren Gorgonien und Anemonen bewachsen ist, tummeln sich darüber oft Unmengen an Mönchsbarschen, Goldstriemen sowie verschiedenen Brassenarten.
Auch Nacktschnecken und deren Gelege sind ständig vorzufinden und sind deshalb kaum zu übersehen. Auf dem Rückweg folgt man mit Riff links der Uferkante und hält sich dabei vorzugsweise nun im flachesten Bereich zwischen 7 und 10 Metern auf.
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Dabei stöβt man auf einzelne gröβere und kleinere Felsen, die sich wie von Hand ausgestreut über das Riffdach verteilen und viele kleine Nischen, Überhänge und Verstecke bilden. Dort findet man nicht selten den einen oder anderen Drachenkopf und Oktopus.
Am Ende wieder in der Bucht angekommen, bietet diese die Möglichkeit, den Tauchgang im 5 Meter Bereich noch etwas ausklingen zu lassen.
In seltenen Fällen herrscht auf dem Rückweg eine leichte Gegenströmung. In diesem Fall sollte mit etwas mehr Luftreserve als gewöhnlich umgekehrt werden.
© Bilder & Text by Saskia Hinz / Fun Diving Krk
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